Beege fotografiert Vernissage TIM OTTO ROTH

Februar 23, 2016

Vernissage mit Bildern von der reinen fotografischen Lehre bis hin zu physikalisch- wissenschaftlich- erarbeiteter, ganz eigener Fotokunst.

Fotografisches KnowHow gepaart mit wissenschaftlicher Recherche und philosophischen Gedanken

Ein T.O.R. in Sachen Fotografie, Wissenschaft und Kunst. Kunstausstellung TIM OTTO ROTH – Vernissage Städtische Galerie Offenburg, „XX oder der Mummelsee in der Pfanne" 20.02.-29.05.2016 » weiterlesen

Kunstrausstellung TIM OTTO ROTH Vernissage Städtische Galerie Offenburg, "XX oder der Mummelsee in der Pfanne" 20.02.-29.05.2016

Die Bilder und Ausstellungsstücke sind allesamt mit Hilfe von physikalischem Verständnis und akribischer Recherche des Künstlers in Sachen Licht und Belichtung entstanden. Darüber zu schreiben steht mir allenfalls noch bei seinen „Wellteichen“ zu, die in einem Mosaiktableau präsentiert sind. Niemand hat trefflichere Worte gefunden als in der Eröffnungsrede am 19.02. Deshalb möchte ich mit freundlicher Genehmigung Dr. Karin Leonhard, Professorin für Kunstwissenschaft und Kunstgeschichte an der Universität Konstanz zu Wort kommen lassen, die hochinteressante Worte zur Vernissage fand.

…dass etwas Wurzeln haben und sich dennoch bewegen kann, werden Sie beim Durchgang durch die Ausstellung schnell bemerken. Bäume treten aus dem Bild und werden ortlos, visionäre Doppelsonnen beleuchten die Stämme in Rot und Blau, fixe Projektionsflächen und -wände lösen sich auf; man glaubt, mit der Hand durch sie hindurchgreifen zu können. Der Wald, der Schwarzwald, ist da als allgegenwärtiges Schattenbild, das Realität annimmt (vice versa, der Wald, der schwarz, der Schatten wird). Im Eingangsraum erscheint er uns in Form einer Mühle sowohl als Idylle als auch als High-Tech-Kraftanlage. Technik und Natur kreuzen sich: zuweilen zähneknirschend, zuweilen aber auch friedlicher als man denkt – immerhin geht ja derselbe Wind, dasselbe Wasser durch die Mühlen-, die Wind- und Turbinenräder; Stimmen aus der Vergangenheit werden ebenso laut wie ein Zukunftsläuten, und wenn es, wie dann im letzten Raum der Ausstellung, ein Pfeifen aus Wasserorgeln ist, die ihre Töne einzeln oder im Chor abgeben. Es ist ein ebenso schräger wie intensiver Heimatbezug, den Tim Otto Roth aufmacht, hier wird der Mummelsee in die Pfanne gehauen, aber nicht laut und deftig, sondern feinsinnig und mit einer analytischen Präzision, die an Hingabe grenzt und von einer tiefen Kenntnis der Geschichte dieser regionalen Kulturlandschaft zeugt.

Kunstrausstellung TIM OTTO ROTH Vernissage Städtische Galerie Offenburg, "XX oder der Mummelsee in der Pfanne" 20.02.-29.05.2016

Mit dem Leitmotiv der Mühle beginnt die Ausstellung…                                                                              >>> weiterlesen

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…Ich weiß, dass eine solche Einführung nicht ausufern soll, sie wollen die Werke sehen, sie wollen herumgehen, und so nutze ich die Zeit, um nur noch einige Momente schlaglichtartig, blitzartig zu beleuchten. Ich möchte vor allem 3 Punkte aufgreifen, die mich während eines vorbereitenden Atelierbesuchs besonders beschäftigt haben, als da wären:

1) die Frage, wie man einen Körper durch den Raum auf eine Fläche werfen kann, um ein Bild zu erzeugen. Beginnen wir dazu im zweiten Raum, in dem Sie mit den Arbeiten von Praya und den Wellteilchen zwei frühe Studien von Tim Otto Roth sehen werden. Beide Serien stammen aus dem Jahr 1997, d.h. sie sind während des Studiums an der Kunsthochschule Kassel entstanden, und zeigen bereits einige zentrale, sein Werk prägende Motive.

Kunstrausstellung TIM OTTO ROTH Vernissage Städtische Galerie Offenburg, "XX oder der Mummelsee in der Pfanne" 20.02.-29.05.2016

Doch was sehen wir hier eigentlich? Praya, das ist der Strand, oder genauer, das Übereinanderliegen von Wasser und Sand bzw. erdigem Boden in einem portugiesischen Priel, dessen oberflächliches Licht- und Wellenspiel mit der Kamera eingefangen wurde. Doch sehen wir das wirklich, oder könnte dies nicht genausogut einen Blick in den Weltraum darstellen und das Bild ein Modell für den Verlauf flüssiger Stoffe und Substanzen sein, die sich in Wellen und Wirbeln in Zeit und Raum ausbreiten? Und fragen wir uns nicht auch, ob dieser Wasserlauf nicht nur auf dem flachen Bildträger abgebildet ist, sondern uns vor allem als Fläche präsentiert wird? Dann wäre das Fotopapier, das körnig und griffig ist und vom Fixierbad und Wässern leicht gewellt erscheint, in Analogie zu setzen mit der Oberfläche des Prielwassers selbst.

Dann ginge es nicht mehr so sehr um die Darstellung eines materiellen Körpers in Aufsicht als vielmehr um dessen Durchsichtigkeit hin auf einen Träger oder Grund „unterhalb“ von ihm. So wie die Wasseroberfläche den Blick freigibt auf den Prielgrund. So wie auch ein Schatten auf eine Wand fällt.

In den Wellteilchen von 1997 wird der Gedanke der Wellenbewegung aufgegriffen, aber anders weitergedacht: Denn hier werden wellenförmige Teilchen auf lichtempfindliches Material gelegt und mit Licht traktiert, um, wie es im Erläuterungstext so schön heißt, “ihr wahres Wesen zu offenbaren“. Korpuskel oder Welle? Mit dieser Frage hat man sich schon Ende des 17. Jahrhundert auseinandergesetzt, und der Welle-Teilchen-Dualismus wurde mit Gültigkeit der Quantenphysik noch verschärft. Wellen breiten sich im Raum aus und können gleichzeitig an verschiedenen Stellen mit verschiedene Stärke einwirken; ein Teilchen kann zu einem Zeitpunkt nur an einem bestimmten Ort anwesend sein, und es wirkt nur dort, aber stets mit seiner gesamten Energie. Beide Eigenschaften scheinen sich gegenseitig auszuschließen. Trotzdem wurde belegt, dass beide Eigenschaften vorliegen. Im Sinne eines Bildwitzes ergeben sich so auch in Roths Versuchsanordnung beim Aufblitzen des Streiflichts zuweilen strahlen- und zuweilen punktförmige Verlaufsspuren – Welle oder Teilchen.

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Man merke den Sprung: Bei den Aufnahmen des Prielwassers handelte es sich noch um straight photography, sie waren im klassischen Sinne als Fotografien entstanden, während sich in den Wellteilchen Tim Otto Roth als Homo projectans, d.h. als schattenwerfender Bildermacher probiert (Schattenaufnahme auf Silbergelatine). Im Laufe der weiteren Arbeiten werden die Schattenaufnahmen zum Leitmedium, d.h. als Projektionsfläche dient ein lichtempfindliches Material, und der Schatten wird darauf belichtet. Und so komme ich zu meinem zweiten Punkt,

2) – nämlich die Frage nach den farbigen Schatten. Was im Kernbereich der Ausstellung, also vor allem den mittleren Räumen zu sehen ist, hat nämlich viel mit der immer noch so unbekannten Tatsache zu tun, dass der Schatten nicht nur eine obskure Seite hat, sondern äußerst farbig sein kann. Und was sind das dann auch für Farben!

Auf das Projekt der flora domestica, das Sie hinter mir sehen oder das Ihnen vielmehr entgegenleuchtet, komme ich gleich, aber zuvor einige Worte zu den Arbeiten von Meeresleuchten (2007) und Waldlicht (2009).

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Wir müssen wissen, dass diese Werke in völliger Dunkelheit entstanden sind, d.h. Roth hat im einen Fall Zellkulturen von selbstleuchtenden Meeresalgen, im anderen Teile des Myzels einiger biolumineszenter Pilzarten für einige Minuten auf lichtempfindlichen Dia-Farbfilm gelegt. Die Alge/der Pilz belichtet sich damit quasi selbst, und es entstehen Bilder ihrer Selbstdarstellung, in der die Organismen aus dem Bildgrund – dem Farbdiafilm – herauszuwachsen scheinen. Das Licht, das wir sehen, ist also kein Zeigelicht, das auf die Oberflächen geworfen wird und diese von außen beleuchtet, sondern ein Sendelicht, das hinter den Oberflächen, quasi im Inneren, zu stecken scheint, so dass die Bilder uns vielleicht gerade aufgrund der leuchtenden Sende-Qualität an gotische Glasfenster erinnern.

Diese Assoziation jedenfalls kommt mir stets, wenn ich Roths weitere große Arbeit in diesem Kontext sehe – die Reihe der Schattenaufnahmen der flora domestica hier in diesem Raum. Erneut hat der Künstler im Dunkeln gearbeitet, die Blütenblätter und Samenstände einheimischer Pflanzen auf lichtempfindlichen Farb-Diafilm aufgebracht und deren Arrangement jedes Mal wie ein Blinder hin- und hergerückt. Berührung ist hier übrigens ein mehrfaches Thema, denn nach Abzug der tastenden Fingerspitzen kommt nun eine Lichtelektrode in direkten Kontakt mit den Blüten und Blättern und bringt sie für den Bruchteil einer Sekunde zum Leuchten (das ist ein Unterschied zu den Pilz- und Algenzellen, die ja selbst leuchteten).

Kunstrausstellung TIM OTTO ROTH Vernissage Städtische Galerie Offenburg, "XX oder der Mummelsee in der Pfanne" 20.02.-29.05.2016

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Was entsteht ist eine Art „Physikopoesie“ – eine denkbar klare Versuchsanordnung technischer Art trifft auf Natur und bringt sie zum Erscheinen. Das Verfahren ist physikalisch leicht erklärbar und schafft doch ganz Unerklärliches. Die Bilder zeigen ja nicht zuletzt das Zeigen selbst, in ihnen wird etwas sichtbar gemacht, und dabei werden wir auf Feinheiten aufmerksam, die uns entgangen wären, würden die Pflanzen hier nicht quasi auf uns zugehen, auf uns ausgerichtet sein, sich uns als Bild präsentieren. So sehen wir jede mögliche Nuance des Farbenspektrums der erleuchteten Pflanzenblüten und –blätter, und darüberhinaus wird ein Raum aufgemacht, der eigentlich nicht groß sein kann angesichts der zarten Präparate, aber im Bildraum ungeahnte Tiefe entwickelt. Zugleich wird die Vielfalt und Differenz in Farbe und Form in ein anderes differenziertes Sehen überführt: die heimatlichen Pflanzen sind einer Taxonomie unterstellt, die die einzelnen Bildfelder zugleich zu einem Baustein im Setzkasten der biologischen Klassifizierungslehre werden lässt.

Wenn Sie sich umsehen, werden Sie weitere farbige Schatten entdecken – und an die Ambiguität zwischen Nähe und Ferne, Fläche und Raum in Tim Otto Roths Werken erinnert werden. In der fantastischen Konstellation eines solaren Doppelsystems lässt er beispielsweise die Stämme und Zweige eines Waldes gleichzeitig von zwei Sonnen, sprich Lichtquellen – einer roten und einer blauen – bescheinen. Der räumliche Effekt stellt sich vor allem dann ein, wenn man die auf Stoffbahnen bedruckten farbigen Schattenprojektionen durch eine Rot-Blau-Brille betrachtet, denn nun lösen sich die Schatten von der Fläche und werden zu rastlosen Phänomenen, die den Ort der Körper – hier der Bäume – in Frage stellen. Denn wie kann es sein, dass ausgerechnet fest verwurzelte Bäume aus dem Bild treten? Und dass für uns eine räumliche Teilhabe, ja beinahe eine Umwelt entsteht lediglich aufgrund eines verdoppelten farbigen Schattens und eines polarisierten Blicks? Wahrnehmung wird zu einer Verblüffung, einer Unselbstverständlichkeit, denn die Vorgänge des Sehens werden nach außen verlagert und sichtbar gemacht. In diesem Sinne gibt es auch Arbeiten, die nicht nur unsere Raum-, sondern auch unsere Farbwahrnehmung externalisieren: In Spectral Revisions ist mittels Spektroskopie die Intensitätskurve der jeweiligen Farbe ermittelt worden, die sich unseren Augen zeigt – die Form des Bildträgers folgt dann entsprechend den Kurvendiagrammen.

Kunstrausstellung TIM OTTO ROTH Vernissage Städtische Galerie Offenburg, "XX oder der Mummelsee in der Pfanne" 20.02.-29.05.2016

So zeigen sich nicht nur spektrale Abhängigkeiten von Materialien, sondern die das Farbsehen auslösenden Elemente (Pigmente) und ihre Frequenzen, d.h. Farbe und Form fallen im Objekt zusammen.

3) Überhaupt, das wissen Sie (und das ist mein letzter Punkt), durchzieht der Zusammenhang zwischen Physik, Mathematik und Kunst leitmotivisch Roths Arbeiten. Zahlenverhältnisse beispielsweise unterliegen dem Zyklus der Intervalle, angeregt durch die pythagoreische Vorstellung harmonischer Sphärenklänge im Weltraum, über sie werden die Hell-Dunkel- und die Farbverläufe miteinander in Beziehung gesetzt. In den Imachinationen wiederum liegen den Farbverläufen jeweils vierzehn aufeinanderfolgende Nachkommastellen der Kreiszahl Pi zugrunde. Sie können im Flur die Dokumentation verfolgen, die zeigt, wie eine Zahlenfolge in ein farbrhythmisches Tableau übersetzt wurde, das sich unendlich fortsetzen ließe. Die Farbübergänge und -kontraste erscheinen uns vielleicht wie ein Muster auf einer Tapete (und tatsächlich sind sie auf Tapetenpapier gedruckt) oder einem Teppich (eben einem Farbteppich), vor allem aber wie chromatische Signale, die miteinander kommunizieren, mal sanfter, mal schriller, als ob sie schon bald von der Wand ablösten und ein Eigenleben in einem sich unausgesetzt fortrechnenden Farbraum entwickelten.

Deshalb überrascht es nicht, dass es im letzten Raum tatsächlich zu tuten und zu pfeifen beginnt. Nach dem Prinzip der Selbstorganisation werden hier Klänge produziert – Orgelpfeifen tun sich zusammen, um ein Stück weit zu tönen und zu musizieren, die jeweilige Stärke und Höhe des Tons variiert je nachdem, was gerade der Nachbar macht: ein ironischer Verweis auf die Vorstellung von der himmlischen Sphärenmusik, aber noch immer genügend kosmisch verbunden aufgrund der in sich geschlossenen strukturellen Ordnung, die keine prinzipielle Trennung zwischen organisierenden, gestaltenden oder lenkenden Teilen zulässt – jede Pfeife ist Spieler und Gegenspieler zugleich im großen Konzert akustischer Musterbildung.

Kunstrausstellung TIM OTTO ROTH Vernissage Städtische Galerie Offenburg, "XX oder der Mummelsee in der Pfanne" 20.02.-29.05.2016

Ihren Namen hat die Installation übrigens von einer Muschel bekommen – genauer von der Feder-Kegelschnecke und deren fein verästeltem und vernetztem Schalenmuster. Nach der Erstbeschreibung von Conus pennaceus durch Ignaz von Born ist „die kegelförmige Schale […] mit punktierten Querlinien und zerstreuten weißlichen federförmigen Flecken bemalt. Die Schale ist kegelförmig, dicht und glatt, der Schnirkel [das Gewinde] stumpf, die unteren Gewinde [Umgänge] flach, die oberen in der Mitte pyramidenförmig erhaben, und zugespitzt, zinnoberfarbig mit rotbraunen, aus Punkten zusammengesetzten Querlinien. Die zerstreuten weißen oder weißblauen Flecken, sind federförmig.“ Die Bildung eines solchen Musters beruht auf einer lokalen, sich selbst verstärkenden Reaktion (Aktivator). An diese ist eine gegenläufige Reaktion gekoppelt, die die Ausbreitung der sich selbst verstärkenden Reaktion begrenzt (Inhibitor). Vor mehr als 50 Jahren entwickelte der Brite Alan Turing ein Modell für die biologische Musterbildung, wie sie etwa Zebras und Leoparden zu ihrer charakteristischen Fellfärbung verhilft oder eben unserer Kegelschnecke zu ihrem Muster. Es dient dem Ziel, Änderungsraten der Aktivitäten der sogenannten Aktivatoren und Inhibitoren mithilfe von Differentialgleichungen zu berechnen. Denn alle Teile des Systems stellen potentielle Gestalter dar im Ablauf des Geschehens, so als sei jede Pfeife nicht nur ihr eigener Bläser, sondern behindere die anderem an ihrem Spiel – jede Pfeife ist wiegesagt Spieler und Gegenspieler zugleich – aber ich schlage vor, dass wir uns das jetzt alle selbst ansehen und anhören, und bedanke mich für Ihre Aufmerksamkeit…                                Professor Dr. Karin Leonard

Kunstrausstellung TIM OTTO ROTH Vernissage Städtische Galerie Offenburg, "XX oder der Mummelsee in der Pfanne" 20.02.-29.05.2016Karin Leonhard im Gespräch mit Renate von Heimburg und Beegee

Frau von H. wir im Laufe der Ausstellungszeit geführte Begehungen durchführen.

 

Wenn Sie bis hierher gelesen haben, zeigt das Ihr besonderes Interesse an dieser aussergewöhnlichen Präsentation innovativer Fotografie und den Realisationen des TIM OTTO ROTH. Er ist bekannt für seine Projekte im öffentlichen Raum mittels großformatiger Projektionen oder Präsentationen an Medienfassaden. Immer wieder baut der Konzeptkünstler Brücken zwischen Kunst und Wissenschaft und kooperiert mittlerweile mit Spitzenforschungstätten rund um den Globus. Den avancierten Einsatz von Visualisierungstechniken insbesondere in Bereichen wie der Teilchenphysik, Astrophysik, (Bio)Informatik und Molekularbiologie begreift der Künstler als esthetische Herausforderung für die Kunst.

Roth lebt und arbeitet in Oppenau im Schwarzwald und in Köln.

„In Roths Ansatz, Wissenschaft und Kunst zu verknüpfen, kündigt sich eine neue Form der Kunst an."  Professor Martin Kemp,Oxford

 

 

Beegee

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