Foto Dokumentation Projekt SPINNEREI Offenburg – Aktionen in Offenburg

Januar 16, 2015

Aktionen am Marktplatz am 10. und 17. Januar 2015 zur Bedarfsanmeldung.

Offenburgs Kreative waren seit etwa Weihnachten aufgerufen, Raumwünsche in den beiden verbliebenen Denkmal geschützten Spinnereigebäuden Offenburgs anzumelden. Wir bedanken uns bei den vielen , die bereits diesem Aufruf folgten.

Um das Engagement unseres Vereins noch eindrücklicher werden zu lassen, haben wir zu den beiden Aktionen am Marktplatz – auch morgen, Samstag, 17.1. – eine weitere Aktion am 14.1.  in der Hochschule eingeschoben. Von 10:00 bis 14:00 standen Vereinsmitglied Martin Brischle und Wilfried Beege den Studenten der Hochschule Medien+Information Rede und Antwort, um auch noch mehr junge „Spinner" zu motivieren, das Formular auszufüllen und so ihr Interesse der Stadt direkt zu signalisieren. Dekan Götz Gruner und Professorin Sabine Burg hatten schon gute Vorarbeit geleistet. So haben wir noch einmal eine eindrückliche Zahl Raum-Interessenten hinzugewinnen können, um unser Projekt für die Einrichtung eines Kultur- und Kreativ-Zentrums in Offenburg zu erreichen. Die alte Industrieruine bietet dafür den idealen Platz. Mitten im Herzen der Stadt wird bereits dieses Jahr mit dem Bau des neuen Stadtteils begonnen, der mit Sicherheit noch aufgewertet wird, wenn dort nicht nur gewohnt, sondern auch gelebt werden kann. In dem 3 stöckigen, ehemaligen Bürohaus der Fabrik stehen 3000 qm bereit, bevölkert zu werden. Eine Art Künstlerkolonie am Mühlbach mit Platz für Ateliers, Proberäume, Veranstaltungen, Ausstellungen, Startup Büros, Fotostudios. Der Verein hat ein Konzept für die Fabrik erarbeitet, welches auch das Interesse der Stadt in allen Fraktionen von Anfang an positiv stimmen konnte dieses Projektes anzunehmen.

Eine neue Art von Vernetzung unter Kreativen aller Couleur, wie sie es hier in der Gegend – an einem Ort – noch nicht gibt, am besten noch mit einem weiteren Treff, wie einem Café, vielleicht sogar einer Gastronomie passend zu „gehobener" Bohéme. Wenn es gelänge, den Investor des Kesselhauses für die Idee zu begeistern, dort eine Gastronmie mit Ausstellungsmöglichkeiten und Aufführungsfläche zu installieren – der Vorplatz ist ja bereits als Parkanlage ausgewiesen – dorthin im Sommer noch ein paar Tische und Stühle… das wäre der Traum, das Sahnehäubchen unserer Täume obendrauf:-), das wäre auch für die Bewohner drum herum ein zusätzlicher Gewinn an Lebensqualität. Und es könnte Offenburg in die Lage versetzen zusammen mit allen anderen Kunstforen der Stadt konzertierte Veranstaltungen der verschiedener Kunstformen in übergreifenden Angeboten anzubieten oder sogar als feste Kunstwoche Offenburg zu etablieren.

Dabei ist es unser Wunsch, den industriellen Flair dieser Gebäude mit in die Renovierung einzubeziehen, den Look der alten Fabrikrelikte sichtbar zu belassen und das Ganze nur soweit zu renovieren, damit Sicherheit, Strom, Wasser, Sanitär gewährleistet ist. Wir wünschten uns sehr, dass das Ganze nicht „voll saniert" wird.

 

Ich freue mich auf Eure Kommentare!

Beegee

 

Disclaimer: Sollte sich jemand hier nicht öffentlich sehen wollen:

Mail mit Beschreibung des Bildes an mich genügt und ich nehme das Bild heraus.

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