Vom Bild im Kopf zum Foto – Kreativität voll ausleben

Juli 22, 2014

Was kann ich, wenn ich darf wie ich will?

Um diese Frage zu beantworten gibt es nur eins: Ausprobieren! » weiterlesen

 

wenn Du zunächst nicht genau weißt was, sondern erst mal nur dass Du mal was ganz Tolles fotografieren willst…dann tu Dich mit Gleichgesinnten zusammen. Kreative zusammentrommeln, spintisieren, eigene Themen ausbrüten. Unter Freunden und mit Freunden lässt es sich fabelhaft Tagträumen. Dabei ist es wichtig, sich zunächst keinerlei Beschränkungen aufzuerlegen. Seid verrückt! Denkt das Undenkbare, schmeisst es einfach in den Raum…und: schreibt es auf! Wenn das jeder der Gruppe macht, kommen da schon mal unglaubliche Dinge zusammen. Und peu a peu schält sich dann sogar etwas Machbares heraus.

Zusammen mit meiner Stylistin denken wir uns ab und an freie Themen aus, welche uns inspirieren und zugleich beflügeln. Irgendwann ergibt sich eine Produktion bei der man nicht so an Vorgaben gebunden ist und damit die Gelegenheit, etwas davon in Eigenperoduktion zu realisieren und das ganze kreative Potential zu zeigen.

Wenn Du als Fotoassistent auf Reisen dabei bist heißt das, engagierte Visagisten/Models/StylistInnen ansprechen. Vielleicht haben sie Lust im Anschluß an eine laufende Produktion oder wenn wir mal ausnahmsweise wegen „zu guten " Wetters früher fertig sind mit dem Pensum oder abends nach Feierabend noch eine schöne eigene Idee zu verwirklichen. Bedenken beiseite! Fragen, ob sie Lust haben mit zu machen, Begeisterung entfachen! …

So, wie wir bei Papertouch:  Duftig zarte Kleidkreationen phantasievoll ausschliesslich drapiert aus plissiertem Origami Papier und Makeup wie hin gewischt.  Realisiert hatten wir das in einer kleinen Bucht auf Fuerteventura und weil Betina das so unvergleichlich phantasievoll gelang und weil’s so schön war, haben wir das Thema später auch im Studio noch einmal aufgegriffen.

So, wie beim Thema D’Artagnan: auf Bimini/Bahamas mit Fackeln am dämmerigen Felsenstrand und schwarzschwebenden Schleiernesselbahnen für Doppelbelichtungen im Hotel Bimini Bay. Alle Mode wurde von der Stylistin  selbst entworfen und genäht.

So wie bei der Herrenmodestrecke für Guy Laroche Deutschland bei einem Produktionsmarathon in Paris.So wie bei der Idee, Mode mit einem echten Raubvogel zu fotografieren.

Die hat sich dann eher zufällig tatsächlich realisiert: wir lernten auf Locationsuche in Fuerteventura im Parque Tropical einen Falkner kennen, der gerade einen wunderschönen Seeadler abrichtete. Da haben wir spontan „unsere bisher nur fixe Idee mit Kommerz verbunden und das mit dem Styling vom laufenden Auftrag kombiniert. Danke auch unseren mutigen Models, Lydia und Fabian, die mit der unbedingt notwendigen Seelenruhe den Adler so nah an sich heran liessen.  Dabei entstand eine Serie edler Strickmodelle. 

Und auch so, wie bei der eher simplen Strickmodestrecke für Cots Inspiration, der wir dadurch Lebenslust einhauchten, indem wir die Mode in eine Story rund um den liebevoll gehegten El Camino Pickup vom Schilder-Fautz in Offenburg packten.

Das sind nur Beispiele aus meiner Vergangenheit, die aber auf die eine oder andere Art sich immer wieder auch in bestehende Aufträge „einschleichen", denn …

 

der Mensch wird was er denkt! Gedanken haben eine starke Tendenz sich zu verwirklichen, je intensiver man die mit sich herumträgt, be- und überdenkt. Auch wenn es sich bei manchem hier Gezeigten mittlerweile um historische Aufnahmen handelt, haben diese nichts an Aktualität verloren“ 

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